Natur- und Wildnispädagogik für eine zukunftsfähige Generation –
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) am Kaiserstuhl.“
Der Förderverein IMIA-Schule des Lebens e. V. setzt sich für Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen ein. „Als gemeinnütziger Verein sichern wir durch die Einwerbung von Fördermitteln die kostenfreie Umsetzung von Natur- und Wildnispädagogik an Schulen. Der Name IMIA steht für ‘In Mir Ist Alles’ – eine Philosophie, die jedes Kind mit einem Samen vergleicht: So wie in einem kleinen Samen bereits der gesamte, kraftvolle Baum verborgen liegt, tragen auch die Kinder in sich all das, was sie brauchen, um das innewohnende potential frei zu entfalten, wenn sie die richtige Erde und Pflege erhalten.”
Umweltbildung an Schulen
Umweltbildung vermittelt Kindern und Jugendlichen das nötige Wissen und die Gestaltungskompetenz, um ökologische Zusammenhänge zu verstehen und verantwortungsvoll zu handeln. Als Kernstück der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) verbinden wir theoretisches Lernen mit praktischem Erleben – vom Klassenzimmer bis hinaus in die Natur. Unser Ziel ist es, junge Menschen zu befähigen, ihre Zukunft aktiv, sozial gerecht und ressourcenschonend mitzugestalten. Wir sind ein starker Partner für Umweltbildung an Ihrer Schule. Erfahren Sie mehr über eine Kooperation mit uns.
Schulgründungsinitiative IMIA -Schule des Lebens
Unsere Initiative gründet eine freie Grundschule am Kaiserstuhl, die Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als pädagogisches Herzstück versteht. Getragen vom Leitgedanken „In mir ist alles“ (IMIA), findet der Unterricht überwiegend draußen statt, um ökologische Zusammenhänge direkt erlebbar zu machen. Das staatlich genehmigte Konzept ist in der finalen Standortsuche.
Projekte
Natur als Lern- und Lebensraum
Der Förderverein IMIA-Schule des Lebens e. V. bietet in enger Kooperation mit pädagogischen Einrichtungen ein breites Spektrum an Projekten an, die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erlebbar machen. Unsere Angebote richten sich an Kinder, Jugendliche und ganze Teams, um eine tiefe Verbindung zur Natur zu fördern und zukunftsfähige Kompetenzen zu stärken.
Naturforschung draußen erleben
In unserem Projekt zur Naturforschung werden Kinder zu aktiven Entdeckern ihrer unmittelbaren Umgebung. Statt theoretischem Wissen aus Büchern steht das eigene Erleben im Vordergrund: Spuren lesen, Tierstimmen identifizieren, Pflanzen bestimmen und ökologische Zusammenhänge direkt beobachten. Durch angeleitetes Forschen mit allen Sinnen schärfen die Teilnehmer ihre Wahrnehmung und entwickeln ein wissenschaftliches Verständnis für natürliche Systeme. Dieses „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ fördert nicht nur biologisches Wissen, sondern auch die emotionale Bindung zur Natur, die als Grundlage für nachhaltiges Handeln dient.
Unterricht draußen gestalten
Wir unterstützen pädagogische Einrichtungen dabei, den Unterricht konsequent nach draußen zu verlagern. Unser Ansatz folgt den BNE-Richtlinien und verwandelt den Wald oder die Wiese in ein lebendiges Klassenzimmer. Ob Mathematik mit Tannenzapfen, Sprachförderung durch Naturgeschichten oder Physik am fließenden Bach – wir zeigen, wie Lehrplaninhalte praxisnah und kontextbezogen vermittelt werden können. Durch die Nutzung digitaler Tools zur Erstellung von BNE-Lernpfaden oder analoger Methoden ermöglichen wir einen flexiblen, modernen Unterricht, der kognitive und motorische Fähigkeiten gleichermaßen anspricht und die Konzentration der Schüler nachweislich steigert.
Jahreszeiten im Wald
Das Projekt Jahreszeiten im Wald begleitet Kinder über das gesamte Jahr hinweg durch die sich wandelnde Natur. Strukturiert nach dem jahreszeitlichen Rhythmus erleben die Teilnehmer die Qualitäten des Frühlings, Sommers, Herbsts und Winters intensiv. Sie beobachten das Knospen, Blühen, Fruchten und Ruhen der Pflanzen, verfolgen Tieraktivitäten und erfahren die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde in ihrer ganzen Bandbreite. Dieses wiederkehrende Erleben schafft ein tiefes Verständnis für Kreisläufe, Vergänglichkeit und Resilienz. Die Kinder lernen, sich auf Veränderungen einzustellen und finden in der Natur einen verlässlichen Anker für ihre eigene Entwicklung.
Prozess des Reifewerdens
Ein zentrales Anliegen unserer Arbeit ist die Begleitung des Prozesses des Reifewerdens. In der Natur finden Kinder und Jugendliche einen geschützten Raum, um eigene Grenzen zu erfahren und zu erweitern. Durch Herausforderungen wie das Bauen von Unterschlüpfen, das Entzünden von Feuer oder das Bewältigen von Wanderungen stärken sie ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstwirksamkeit. Die Natur fungiert hierbei als geduldiger Spiegel: Sie zeigt Konsequenzen auf, bewertet aber nicht. In diesem Prozess lernen junge Menschen, Verantwortung für sich und ihr Handeln zu übernehmen, Frustrationstoleranz zu entwickeln und ihre eigenen Stärken zu entdecken – essentielle Schritte auf dem Weg zu einer gefestigten Persönlichkeit.
Natur-Klassenfahrt
Unsere Natur-Klassenfahrten sind intensive Erlebnisse, die Gemeinschaft und Naturverbindung in den Fokus stellen. Über mehrere Tage tauchen Schulklassen in die Wildnis ein: Sie bauen gemeinsame Lager, kochen am offenen Feuer, lernen Bogenschießen und üben sich im lautlosen Bewegen durch den Wald. Diese Auszeit vom digitalen Alltag fördert den sozialen Zusammenhalt der Gruppe und schafft unvergessliche gemeinsame Erinnerungen. Die Schüler erleben sich als Teil eines größeren Ganzen und entwickeln durch das Meistern praktischer Survival-Herausforderungen ein starkes Wir-Gefühl und gegenseitiges Vertrauen. Die Fahrten finden in verschiedenen Naturregionen statt und werden individuell auf die Bedürfnisse der Klasse zugeschnitten.
Teamtag – Gemeinsam stark für Klasse und Kollegium
Unsere Teamtage richten sich speziell an Schulklassen sowie an das pädagogische Personal und bieten einen geschützten Raum, um das soziale Gefüge nachhaltig zu stärken. Gerade wenn das Klassengefüge schwierig ist, Mobbing-Tendenzen auftreten oder nach den Ferien ein neuer Start nötig ist, wirkt die Natur als neutraler und kraftvoller Vermittler. Durch angeleitete Kooperationsspiele, das gemeinsame Meistern von Herausforderungen wie dem Bau von Lagern oder das Lösen von Survival-Aufgaben lernen die Schüler, einander zu vertrauen und Konflikte konstruktiv zu lösen. Der gewohnte Rollenalltag im Klassenzimmer wird aufgebrochen; neue Stärken werden sichtbar, und ein echtes Wir-Gefühl entsteht.
Auch für Lehrkräfte und pädagogische Teams sind diese Tage ein wertvolles Instrument zur Teambildung und Stressprävention. Im oft fordernden Schulalltag bleibt wenig Raum für tiefergehenden Austausch oder gemeinsames Durchatmen. Unsere Teamtage für Kollegien bieten genau diesen Rückzugsort: fernab von Unterrichtslärm und Verwaltungslast können gemeinsame Visionen entwickelt, Kommunikationsstrukturen verbessert und die eigene Resilienz gestärkt werden. Ob als eintägiger Impuls oder als mehrtägliches Retreat – unsere Angebote fördern Achtsamkeit, gegenseitigen Respekt und eine Kultur der Zusammenarbeit, die direkt zurück in den Schulalltag wirkt und die Qualität der pädagogischen Arbeit steigert.
Individuelle Angebote
Wir verstehen, dass jede Einrichtung und jede Gruppe einzigartig ist. Daher entwickeln wir individuelle Angebote, die genau auf Ihre spezifischen Bedürfnisse, Ziele und Rahmenbedingungen zugeschnitten sind. Ob ein einmaliger Projekttag, eine langjährige Partnerschaft über das gesamte Schuljahr, spezielle Fördermaßnahmen für benachteiligte Kinder oder thematische Schwerpunkte wie „Wasser“ oder „Biodiversität“ – wir gestalten unsere Programme flexibel in Absprache mit Ihnen. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen passgenaue Lösungen zu finden, die eine maximale Wirkung für die Teilnehmer entfalten und Ihre pädagogische Arbeit nachhaltig bereichern.
Ziele unserer Zusammenarbeit
Der Förderverein IMIA-Schule des Lebens e. V. verfolgt in Kooperation mit pädagogischen Einrichtungen das übergeordnete Ziel, eine transformative Umweltbildung fest im Alltag von Kindern und Jugendlichen zu verankern. Unser Ansatz orientiert sich an den Richtlinien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), um Lernende zu befähigen, verantwortungsvolle Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Wir streben danach, Bildungsorte zu schaffen, an denen Natur nicht nur als Lerngegenstand, sondern als essenzieller Lebensraum und Lehrmeister erfahren wird.
Aktuelle Herausforderungen für Kinder
Die heutige Generation sieht sich mit gravierenden Defiziten konfrontiert, die sowohl das häusliche Umfeld als auch pädagogische Einrichtungen betreffen. Ein zentrales Problem ist die sogenannte Natur-Defizit-Störung, ein Begriff, der die Entfremdung von der natürlichen Welt beschreibt. Kinder verbringen zunehmend mehr Zeit in geschlossenen Räumen vor digitalen Bildschirmen, was zu Bewegungsmangel, eingeschränkter sensorischer Wahrnehmung und einer Schwächung der psychischen Resilienz führt.
In pädagogischen Einrichtungen scheitert die Umsetzung ganzheitlicher Naturerfahrungen jedoch selten am fehlenden Willen des Personals. Vielmehr fehlen den Einrichtungen oft die essenziellen Ressourcen: Es mangelt an Zeit, personeller Kapazität und finanziellen Mitteln. Durch chronischen Personalmangel und hohe Verwaltungslasten sind die Fachkräfte häufig so stark in die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs und die Einhaltung der Aufsichtspflicht eingebunden, dass für aufwendige Naturprojekte oder regelmäßige Waldtage schlichtweg die Kraft und der zeitliche Spielraum fehlen. Diese strukturelle Überlastung verhindert oft einen tiefen emotionalen Bezug zur Natur, obwohl dieser von den Pädagogen gewollt ist. Die Folge sind bei den Kindern oft Konzentrationsstörungen, verringerte soziale Kompetenzen und ein fehlendes Verständnis für ökologische Zusammenhänge, was die Grundlage für nachhaltiges Handeln untergräbt.
Zukunftsfähigkeit durch Wildnispädagogik
Um diese Probleme zu adressieren und Zukunftsfähigkeit zu sichern, setzt unsere Kooperation auf Methoden der Wildnispädagogik und des Naturmentoring. Durch das direkte Erleben in der Wildnis lernen Kinder, sich als integralen Teil des Ökosystems zu begreifen. Dies stärkt das Selbstbewusstsein, die Eigenverantwortung und die Fähigkeit zur Problemlösung in realen, unvorhersehbaren Situationen.
Spezifisch fördern wir folgende Kompetenzen im Sinne der BNE:
Systemisches Denken und Vernetzung Durch das Beobachten natürlicher Kreisläufe verstehen Kinder komplexe Zusammenhänge zwischen Klima, Biodiversität und menschlichem Handeln. Sie lernen, dass jedes Handeln Konsequenzen hat, und entwickeln so ein tiefes Verständnis für Nachhaltigkeit.
Handlungskompetenz und Selbstwirksamkeit Praktische Fähigkeiten wie das Bauen von Unterschlüpfen, das Entzünden von Feuer ohne Streichhölzer oder das Bestimmen von Pflanzen vermitteln den Kindern, dass sie ihre Umwelt aktiv gestalten können. Dieses Gefühl der Selbstwirksamkeit ist entscheidend, um nicht in Ohnmacht gegenüber globalen Krisen zu verharren, sondern lösungsorientiert zu handeln.
Soziale und emotionale Stärkung Die Arbeit in der Gruppe in der Natur fördert Empathie, Kooperation und Konfliktlösungsfähigkeiten. Das Konzept des Coyote Mentoring nutzt dabei die natürliche Neugier der Kinder, indem es statt direkter Belehrung fragende Impulse setzt, die zu eigenen Entdeckungen führen. Dies schafft eine intrinsische Motivation zum Lernen und schützt die psychische Gesundheit durch den ausgleichenden Effekt der Natur.
Umsetzung der BNE-Richtlinien
Unsere gemeinsamen Projekte zielen darauf ab, diese Ansätze strukturell in den Einrichtungen zu verankern. Wir schaffen „Natur-Lern-Räume“, in denen Kinder regelmäßig Zeit verbringen, um die oben genannten Kompetenzen zu entwickeln. Damit leisten wir einen konkreten Beitrag zu den BNE-Zielen, indem wir nicht nur Wissen über die Umwelt vermitteln, sondern Haltungen und Werte formen, die für eine gerechte und ökologisch tragfähige Zukunft unverzichtbar sind. Die Kinder werden zu Gestaltern einer Welt, die Respekt vor den Grenzen der Natur mit kreativem Handeln verbindet.
Mitgliedschaft
Mitglied werden und Unterstützen
Der Förderverein IMIA-Schule des Lebens e. V. lebt von der Kraft seiner Gemeinschaft. Um unsere Vision einer naturverbundenen und zukunftsfähigen Bildung nachhaltig zu verwirklichen, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen – ganz gleich, ob Sie sich aktiv einbringen oder uns passiv fördern möchten. Jede Form der Mitgliedschaft stärkt unsere Basis und ermöglicht es uns, unabhängiger und kreativer zu agieren.
Als aktiver Gestalter: Gemeinsam bewegen
Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die Zukunft der Wildnispädagogik aktiv mit. Als aktives Mitglied bringen Sie Ihre individuellen Stärken, Ihre Zeit und Ihre Ideen direkt in unsere Projekte ein. Ob Sie als Naturpädagoge Workshops leiten, handwerkliches Geschick beim Bau von Lernorten einbringen, Organisationstalente bei Veranstaltungen zeigen oder Ihre Expertise in der Öffentlichkeitsarbeit teilen – Ihr Engagement ist das Herzstück unserer Arbeit. Aktive Mitglieder haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung und entscheiden maßgeblich über die strategische Ausrichtung des Vereins. Diese Form der Mitgliedschaft bietet tiefe Einblicke, starke Vernetzung und die unmittelbare Erfahrung, etwas zu bewirken.
Als Fördermitglied: Sicherheit durch Regularität
Auch ohne zeitintensive Beteiligung können Sie ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Arbeit sein. Als Fördermitglied unterstützen Sie den Verein durch einen regelmäßigen Mitgliedsbeitrag. Diese planbaren Einnahmen sind für uns von existenzieller Bedeutung: Sie bilden das stabile Fundament, auf dem wir aufbauen können. Im Gegensatz zu einmaligen Spenden ermöglichen regelmäßige Beiträge eine langfristige Planung von Projekten und den Unterhalt unserer Infrastruktur. Fördermitglieder verzichten in der Regel auf das Stimmrecht, erhalten aber tiefe Einblicke in unsere Arbeit und werden über Erfolge und Entwicklungen informiert. Ihr Beitrag signalisiert zudem externen Geldgebern, dass unser Anliegen in der Gesellschaft fest verankert ist.
Die Kraft der Fördermittel: Mehr als nur Beiträge
Die Summe aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden ist der Schlüssel, um weitere Ressourcen zu erschließen. Der IMIA-Schule des Lebens e. V. nutzt diese eigenen Mittel strategisch, um bei öffentlichen Institutionen, Stiftungen und Landesprogrammen Fördermittel zu beantragen. Viele dieser Fördertöpfe setzen nämlich voraus, dass der Verein einen gewissen Eigenanteil leistet oder eine breite Basis an Unterstützern nachweisen kann.
Durch Ihre Mitgliedschaft helfen Sie uns also doppelt: direkt durch Ihren Beitrag und indirekt, indem Sie unsere Glaubwürdigkeit und Förderfähigkeit stärken. Die so akquirierten Drittmittel fließen zu 100 % in die Umsetzung unserer pädagogischen Angebote: Sie finanzieren Materialien für die Naturforschung, ermöglichen kostenlose Plätze für Kinder, sichern die Ausbildung unserer Mentoren und realisieren große Projekte. Ohne Ihre Unterstützung blieben viele dieser Anträge chancenlos – mit Ihnen verwandeln wir bürokratische Hürden in lebendige Naturerfahrungen für Kinder.
Kontakt
Sie haben noch Fragen? Dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.






